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Ecuador erleben!
Rundreise durch das südamerikanische Land
Bericht unserer diesjährigen Vormoos Online-Reise
August 2007

Nachdem wir in der ersten Woche Ecuador auf eigene Faust erkundet haben, machten wir uns nun auf den Weg, die Schönheiten des Landes, die Kultur (Baudenkmäler) und die Leute kennen zu lernen. Unsere Rundreise begann in der Hauptstadt Quito und führte uns nach Otavalo, Cayambe, Riobamba, Cuenca über die Anden nach Guayaquil.

Zuerst aber die Highlights in Quito:
Nur ca. 20 km vom Äquator entfernt liegt die Hauptstadt auf ca. 2.850 m Höhe. Quito hat etwa 1,4 Mio. EinwohnerInnen und zieht sich in einem schmalen Hochbecken zu Füßen der beiden Pichincha-Hausvulkane über eine Länge von mehr als 50 km, aber nur einigen Kilometern Breite. Der Altstadtkern wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die ersten Hinweise auf eine Ansiedlung führen ca. 12.000 Jahre zurück. Erst gegen Ende des 15. Jhdt. erlangte die Stadt Größe und Ansehen. Bemerkenswert ist der Flughafen von Quito: mitten in der Stadt, rundum verbaut und mit einer relativ kurzen Start- u. Landebahn. Hier müssen die PilotInnen ihr Können unter Beweis stellen.

In der Altstadt finden wir neben der Basílica del Voto Nacional (einer neugotischen Basílica) und der Plaza de la Independencia mit dem Unabhängigkeitsdenkmal, den Palacio Presidencial sowie die Kathedrale. Nach dem Stadtrundgang mit Besichtigung der wichtigsten Bauten und Kirchen machten wir uns auf den Weg zu einem der Aussichtspunkte der Stadt: den Panecillo-Hügel. Auf diesem Aussichtsberg steht auch die 43 m hohe, angekettete Virgen de Quito - eine aus Aluminium zusammengeschweißte, begehbare Figur in Form der Jungfrau Maria, die als Beschützerin über die Hauptstadt wacht.

Nachdem wir die Besonderheiten Quitos kennengelernt hatten, machten wir uns auf den Weg Richtung Äquator. Wenige Kilometer nördlich der Hauptstadt erreichten wir den markanten Punkt, bei dem alle Systeme 00°00'00'' anzeigen. Hier besuchten wir das "Museo Inti Nan", das unmittelbar neben dem Äquatordenkmal "Mitad del Mundo" angelegt wurde. In diesem anthropologischen Museum bekamen wir einen groben Einblick in das Leben der Indios und erlebten eindruckvoll die Phänomene des Äquators. So ist es hier beispielsweise möglich, ein Ei auf einen Nagel zu stellen (was Papá Pepe sichtlich stolz geschafft hat!) oder den Richtungswechsel des Wasserstrudels beim Abfließen aus einem Ausgußbecken zu beobachten (linksdrehend auf der nördlichen Halbkugel und rechtsdrehend auf der südlichen). Zudem wurden wir Zeugen, dass sich erhobene Arme am Äquator spielend leicht niederdrücken lassen und die zu einem "o" geschlossenen Finger (Daumen und Zeigefinger) ohne Mühen von einer anderen Person auseinander gezogen werden können (probier das doch auch mal bei uns!).


die Türme der neugotischen Basílica del Voto Nacional

die Fahne Ecuadors mit dem Kondor als Wappentier


die Kathedrale aus dem 16. Jhdt.


der hl. Petrus im vergoldeten Altar


die Plaza de la Independencia mit dem Unabhängigkeitsdenkmal

la Iglesia San Francisco - die größe und älteste Kirche der Stadt


Pepe und Edith am Fuße der
Virgen de Quito am Panecillo


Edith auf der Suche nach der perfekten Kameraposition


Sandra und Edith über dem Häusermeer Quitos

Quito liegt Sandra zu Füßen


Besuch des anthropologischen Museums beim Äquator-Denkmal


die fesche Mestizin Rocia führt uns durch
das sehenswerte "indianische" Museumsdorf

ein Muss-Foto: Sandra auf der nördlichen und Edith auf
der südlichen Hälfte unserer Erde

zum Beweis: der Richtungswechsel des Wasserstrudels beim Abfließen

nach oben gestreckte Hände lassen sich spielend nach unten drücken

verblüffend: hier steht ein Ei auf einem Nagel


Gratulation Meister Pepe!
(Nachmachen erlaubt, bei Erfolg bitte melden! ;-))


TZANTZA - das Schrumpfkopf-Ritual

ein "Originalschrumpfkopf" mit einem Durchmesser von ca. 10 cm


Pepe zeigt seine Treffsicherheit mit dem Blasrohr


als Andenken eine besondere Urkunde:
ein Zertifikat für eine besonders ruhige Hand


das Äquator-Denkmal "Mitat del Mundo" - leider um 180 Meter neben dem Äquator (Vermessungsfehler)

zur Stärkung ein leckeres Picknick im Hotelzimmer
 
Nach einigen Tagen voller unvergesslicher Erlebnisse in der Hauptstadt machten wir uns auf den Weg nach Otavalo, um den berühmten und farbenprächtigen Ponchomarkt zu besuchen. Bunteste und vielfältige Web- und Strickwaren werden hier präsentiert und zum Verkauf angeboten. Auch die berühmten selbstgemachten Musikinstrumente (v.a. Panflöten) laden zum Lauschen, Probespielen und Kaufen ein.

Nach unserem Großeinkauf in Otavalo erkundeten wir in den nächsten Tagen die höheren Regionen Ecuadors. Im Cotopaxi Nationalpark erreichten wir auf einer Höhe von fast 4.000 m die Páramo-Hochebene und die Laguna de Limpiopungo. Obwohl die Sonne schien, war es - vermutlich auch aufgrund des dauernden Windes - verdammt kalt. In dieser Hochgebirgsgegend kann man mit etwas Glück auch den Kondor (das Wappentier Ecuadors) durch die Lüfte gleiten sehen. Ein sicherlich imposantes Erlebnis, immerhin erreicht dieser Geier die unglaubliche Flügelspannweite von bis zu 3,5 m. Leider gibt es gegenwärtig in Ecuador nur noch etwa 70 Exemplare. Der Kondor steht daher unter strengem Naturschutz.

Übrigens gilt der Cotopaxi mit einer Höhe von 5.897 Metern als höchster freistehender aktiver Vulkankegel der Erde. Nach dem Besuch dieses beeindruckenden und 33.000 ha großen Nationalparks ging unsere Reise Richtung Süden weiter. Ziel war der mit 6.310 m höchste Berg und Vulkan Ecuadors: der Chimborazo bei Riobamba. Mehr über Riobamba, unsere Fahrt auf dem Dach des Chiva-Expresses zur Teufelsnase (Nariz del Diablo) und unseren Erlebnissen in Cuenca und Guayaquil erfährt ihr bei unserem nächsten und zugleich letzten Bericht "Ecuador IV". Laßt euch überraschen!


am Grünmarkt in Otavalo


gegessen wird an Ort und Stelle

ein altes Mütterchen frohgelaunt bei der Arbeit

Pepe mit zwei typischen Otavalenos in der Nationaltracht: weisse Schuhe, weisse Baumwollhose, Poncho und ein Filzhut


zum Genießen: "El condor pasa"


ein farbenprächtiges Mitbringsel -
ein Bettvorleger aus Otavalo

Edith kauft sich einen flotten Alpaca-Schal
zu ihrem KTM-Kapperl *gg*

bunte Motive zieren den Markt

leider hat Sandra den Poncho nur probiert
und nicht gekauft - schade!


Roberto zeigt uns seine Schätze aus der Heimat


die bunte Pracht des Marktes

Genuss oder Qual fürs Ohr? ;-))

nächster Einkaufsstop:
Cotacachi - die Stadt des Leders

Pepe verwöhnt sich selbst mit einem Gürtel

Edith an der Cuicocha-Kraterlagune


ein 200 m tiefer See in 3.300 m Höhe


Schlemmen nach dem nächtlichen Plantschen
in den Thermen von Papallacta


Post für unsere Lieben zu Hause!

jeder Bungalow hat sein eigenes Thermalbecken in Papallacta

die Eiseskälte auf 3.500 m lockt zum Baden
in die heißen Thermalbäder

Christian (unser Reiseführer) und Edith im Cotopaxi Nationalpark

er genießt seine Freiheit in Nationalpark


Mittagessen in der Schutzhütte


Gesteinsbrocken in der Größe eines Hauses hat der Cotopaxi
bei seinem letzten Ausbruck ausgespuckt!


saukalt, dieser Spaziergang auf
ca. 4.000 m Höhe

und trotzdem findet man immer wieder solche Wunder der Natur

mitten im Sommer: Sandra mit Stirnband,
Anorak, Schal und Handschuhen

der 5.897 m hohe Cotopaxi zeigt kurz seinen Gipfel

Transport von Vieh und Leuten


wer Platz findet, kann mitfahren!


Mission erfüllt - "Busca-Maestro"
(Jägermeister á la Margit) gefunden! *gg*


mmmmhhh - eine herrlich duftende Zwiebelsuppe
zum Aufwärmen

zwei Virtuosen mit der Panflöte

Geselligkeit in Riobamba - "salud"
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