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Der Oberinnviertler Fingerhaklerverein
( OIFHV )

Das Fingerhakeln wird wohl so alt sein wie die Freude starker Männer, in geselligem Beisammensein spielerisch oder im Wettkampf die Kräfte zu messen.

Das Fingerhakeln in seiner heutigen Form und nach internationalen Regeln wurde im Jahr 1970 von den Bayern im Innviertel populär gemacht. So fand das erste Fingerhakeln nach internationalen Regeln, an welchem berühmte bayerische Fingerhakler wie Friedl Plenk und Ludwig Perschl teilnahmen, in Gundertshausen statt.

Vormooser, Eggelsberger, St. Radegunder und Haigermooser waren die Männer der ersten Stunde. Anfangs schienen aber die Bayern noch zu mächtige Gegner für die Innviertler zu sein. Sie haben neben so mancher Haut (von den Fingern!) bei internationalen Bewerben auch die besten Plazierungen und die meisten Pokale nach Hause gebracht.

Erst im Jahr 1976 fuhren die Innviertler organisiert mit einem Bus zu den alpenländischen Meisterschaften nach Kolbermohr (Bayern). Die Freude über den gewonnen Titel und die Ehrenplätze beflügelte den Entschluß, einen eigenen Fingerhaklerverein zu gründen.

Am 10.11.1976 fand im Gasthaus Habl in St. Radegund die Gründungsversammlung des Oberinnviertler Fingerhaklervereines statt.

Das Vereinsgebiet gliedert sich in folgende Gebietsleitungen: Haigermoos, St. Radegund, Vormoos. Der Verein hat derzeit rund 300 Mitglieder, wobei der Großteil zur Gebietsleitung Vormoos gehört.

Der Vereinsvorstand: Obmann: Georg Baumann, St. Radegund Obmann-Stellvertreter: Gottfried Eder, Vormoos, Josef Wengler, St.Radegund.

Kassiere: Josef Rettenbacher, Vormoos, Andreas Schmidlechner, St. Pantaleon Schriftführerin: Silvia Linecker, Vormoos

Gebietsleiter: Leo Enthammer, Vormoos; Georg Wimmer, Eggelsberg; Martin Hochradl, St. Radegund

Zu den wichtigsten Veranstaltungen des Fingerhaklervereins zählen: Das traditionelle Fingerhakler-Waldfest am Schneckenberg, Vormoos Zahlreiche Vereins- Gebiets- und Schülermeisterschaften und, abwechselnd mit den anderen Fingerhaklervereinen, die österreichische Meisterschaft sowie die alpenländische Meisterschaft.

Große Erfolge: 1989: Zum ersten Mal seit Bestehen der alpenländischen Meisterschaften konnte ein österreichischer Verein die Mannschaftswertung gewinnen und damit den Wanderpokal für ein Jahr mit nach Hause nehmen.

Laufend stellt der OIFHV seit dieser Zeit alpenländische und österreichische Staatsmeister.

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