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Auf den Spuren der Mayas und Azteken ...
Teil IV
27.09. - 09.10.2005

Nach einer relativ ruhigen, aber kurzen Nacht in San Cristobal de las Casas (140.000 Einwohner) besuchten wir einen typischen Indigena-Markt. Hier ist alles zu finden: vom Schwein, Fleisch, Fisch und anderen Meeresfrüchten, Obst und Gemüse, Blumen und Gewürze über Kleider bis zum BH. Wie wir uns überzeugen konnten, gibt's hier immer frische Ware. Der Markt bietet täglich, was verlangt wird. Er ist der zentrale Warenumschlagplatz der ganzen Gegend um San Cristobal, wo etwa noch mit der alten römischen Stangenwaage gearbeitet wird. Frauen schleppen, barfuß und mit einem Gurt um den Kopf, die Waren zum Markt und schichten Kartoffeln, Gemüse und Früchte zu optisch kunstvollen kleinen Pyramiden auf.

Nach dem Besuch der Kathedrale (Nuestra Senora de la Asuncion) und Santo Domingo setzten wir unsere Reise durch den Süden Mexikos (einer in letzter Zeit etwas unsicheren Gegend) fort. Auf der Fahrt zu unserem nächsten Highlight, den Wasserfällen in Agua Azul machten wir einen kurzen Stop in einem, für diese Gegend typischen Restaurant: eine Raststätte im Freien mit Strohdach gedeckt und einem Erdboden, von dem die freilaufenden Hühner die auf den Boden fallenden Krümmel aufpicken. Der Besitzer (selbst Kaffee- und Bananenplantagenbesitzer) zeigte uns seine Stauden und ließ uns auch die herrlich schmeckenden, etwas kleineren Bananen (gelbe und rote) probieren. Wir waren begeistert. Dem Aussehen nach würden wir diesen Bananen den tollen Geschmack nicht zumuten. Während der Fahrt durch diese wunderschöne Berggegend (wir sind teilweise noch an die und über 2000 m) werden an zahlreichen Stellen mit einem Seil die Autos gestoppt. Die Indios bitten die Autofahrer um eine Spende für die "Königin von Mexiko" - die Jungfrau von Guadalupe. Wie uns unser Reiseleiter erklärt, eine durchaus übliche Methode, um zu Geld zu kommen. Das machen hin und wieder auch die Fundamentalisten, um das für ihren Kampf nötige "Kleingeld" aufzutreiben. Es kann aber auch vorkommen, dass auf diese Art und Weise Geld für ein Begräbnis gesammelt wird.

Übrigens - die Mexikaner haben den "Schnellfahrern" den Kampf angesagt - und das gleich richtig. Mit überdimensionalen, schlafenden Polizisten, die auch oft unmittelbar hintereinander angeordnet sind. Diese "Tempobremsen" (Topes) verlangen ein totales Abbremsen und langsames Überrollen des Hindernisses. So haben wir beispielsweise auf der Fahrt von San Christobal nach Palenque (unser heutiges Etappenziel) auf einer Strecke von rund 180 km 164 Topes gezählt.

Endlich erreichen wir unser Mittagsziel - die schönsten Wasserfälles Mexicos "Agua Azul" (blaues Wasser). Hier stürzt der Rio Yax eingebettet in wucherndes Ufergrün in breiten, weißschäumenden Kaskaden über zahlreiche Felstreppen hinab (Filmkulisse für viele bekannte Streifen!). Ein echt tropisch - feuchtes Erlebnis, bei dem uns der Schweiß nicht nur über den Rücken lief. ;-))


Was uns heute wohl erwartet?


Gewürzbazar wie im Orient

auch diese Ferkel gibt's am Markt

ein Foto? - nur mit Erlaubnis!

ein kleines Maya-Mädchen

Schwerstarbeit mit Stirnband

Obstverkauf am Straßenrand

gemütlicher Spaziergang durch San Cristobal

die Kathedrale "Nuestra Senora ..."

mexikanischer Barock - Santo Domingo

die morgenliche Pflichtübung ;-))

tropische Köstlichkeiten

männliche Bananenblüte

rote Banane - wer will kosten?

urig, aber zweckerfüllend *gg* (Toilletten im Busch)

herrlich duftender Eigenbau-Kaffee

das obligatorische "ich-war-auch-hier-Foto"

wo geht's lang?

beeindruckend - Agua Azul, die schönsten Wasserfälle des Landes

ein Indio bemalt den Maya-Kalender

notdürftige Zugänge ohne besondere Absicherung -
hier ist Vorsicht angesagt!

Fotopause

deutsch-österreichische Freundschaft

ein erfrischendes Bad bei drückender Hitze

mmmhhh, schön scharfer Chili

trotz Regen ein Genuß im Pool

haben sie etwa Speedy gefunden?

nein, einen Froschkönig!?!

Roberto und ein Freund seines Unternehmens

herrliche Blüten im Dschungel

Gute Nacht!


Trotz des leichten Regens und mit "Autan" bewaffnet, ging`s bereits am frühen Morgen zu den Ruinas Palenque. Umgeben vom tropischen Regenwald fanden wir hier eine der bedeutendsten und größten Maya-Anlagen, die etwa 1500 Jahre alt und noch lange nicht erkundet und freigelegt ist (derzeit etwa erst 10 %!). Erwähnenswert sind die künstlerisch exzellenten Stuck-Tableaus. Sie zeigen Abbildungen früherer Herrscher und wichtige Szenen ihrer Regentschaft.

"Palenque ist Magie! Eine geradezu magische Stimmung breitet sich aus, wenn frühmorgens dichte Nebelschwaden über den Tempeln hängen und angsteinflößendes Geheul von Brüllaffen aus dem Wald schallt, das sich mit Vogelstimmen und Zikadengezirpe vermischt." (aus dem Reiseführer "Reise Know-How Mexico" von Helmut Hermann).

Unser heutiges Etappenziel war schließlich eine tolle Hotelanlage in Bekan: das Hotel Eco Village Resort. Eine Hotelanlage nicht nur ohne Internetverbindung - nein - auch ohne Telefon und Fax. Herrlich diese Stille und Abgeschiedenheit.


der Tempel für Inschriften - uns ist der Zutritt leider verboten

die Reisegruppe lauscht gespannt

einfallender Nebel verleiht der Tempelanlage eine gewisse Mystik

mexikanische Meisterwerke auf Leder

beeindruckende Stimmung am frühen Morgen

Unterschlupf zum Filmwechsel

El Palacio mit dem dreistöckigen Turm

herrliche Blüten ...

... zieren die Tempelanlage

Blick auf den Sonnentempel

Mittagspause in einer typisch mexanischen Selbstbedienungs-Raststätte

die Züge wurden großteils eingestellt

unsere letzte archäologische Sensation - die Tempelanlage von Becan

sie möchten sich einige Pesos verdienen, etwa mit ...

... einem Geschenk für Edith!

die Natur als Vorbild: dieses Blatt dient als Schleifpapier

die Würgefeige - Sandras Version: der Ehebaum *gg*

Wer will mit auf's Foto?

Sonne - Regen - Sonne - Regenbogen

verdammt, jetzt wird's naß

der Strohhut schützt (oder auch nicht?)

wie eine getaufte Maus

beste Stimmung trotz schwerer Regengüsse

jetzt ein kleines Päuschen

Was gibt's zum Abendessen?

ein letztes Mal gemeinsam Schlemmen

Tequilla, mmmhhh oder iiiihhh???

was ziehen wir wohl morgen an?

unser Haus für eine Nacht

der Abschied naht

Roberto: Danke für die sicheren, beeindruckenden und
vor allem aufregenden 2500 Kilometer quer durch Mexiko

Andreas: vielen Dank für dein Engagement
und die kompetente Reiseleitung -
du warst (bist) ein toller Reiseführer!

leider endet unsere gemeinsame Fahrt - Danke der Reisegruppe
für die schönen und unkomplizierten Tage!
Es hat Spaß gemacht mit euch!

Unsere Mexiko-Reise neigt sich dem Ende. Zur Entspannung gönnen wir uns noch einige Tage am Golf von Mexico. Natürlich werden wir euch in den nächsten Tagen auch darüber informieren.
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