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Armes reiches Burma -
Reise ins goldene Land der Pagoden
17. - 31. August 2008

Mingalaba!

Alle Jahre wieder... Es ist bereits ein bißchen zur Tradition geworden, dass wir drei (Edith, Sandra und Papa Pepi) im Sommer gemeinsam die Welt erkunden. Nachdem wir im Vorjahr den Spuren Alexander von Humboldts quer durch Ecuador folgten, hat es uns heuer wieder nach Südostasien verschlagen. Trotz ursprünglicher Bedenken und Reisewarnungen wagten wir eine Erkundungstour durch das unbekannte Land Myanmar, besser bekannt als Burma. Grundsätzlich spalten sich die Meinungen darüber, ob eine Reise nach Myanmar unternommen werden soll oder nicht. Viele rufen aufgrund der herrschenden Militärdiktatur zum Boykott auf, andere machen die Notwendigkeit des Tourismus für die arme Bevölkerung deutlich. Auch wenn das Land vorrangig mit negativen Schlagzeilen zu uns nach Österreich dringt, können wir mit Überzeugung behaupten, mit dieser Reise die richtige Wahl getroffen zu haben. Die Tage in der Ferne öffneten uns die Augen, welche Werte im Leben tatsächlich wichtig sind. Und auch wenn uns der europäische Alltag bereits wieder fest im Griff hat, denken wir voller Achtung immer wieder gerne an die Zeit im beeindruckenden Burma zurück...

Die folgenden Reiseberichte sollen auch euch einen kleinen Einblick in das herzliche, gastfreundliche und landschaftlich wunderschöne Land in Südostasien bieten:
Nach einer Gesamtflugzeit von 13 Stunden und rund 11.000 zurückgelegten Kilometern landeten wir etwas erschöpft, aber voller Vorfreude im verregneten Yangon, der ehemaligen Hauptstadt Myanmars. Was wird uns wohl erwarten? Wie sind die ersten Eindrücke? Bereits am Flughafen wurden wir positiv überrascht: Es gab weder lange Wartezeiten bei der Pass- und Visumkontrolle, noch bei der Gepäckausgabe. Hier könnten sich wohl einige europäische Flughäfen noch etwas Abschauen.

Union Myanmar
auch: Birma, Burma

Amtssprache Birmanisch
Staatsform Militärdiktatur
Staatsoberhaupt General Than Shwe
Fläche 678.500 km²
Einwohnerzahl ~ 47 Millionen
Bevölkerungsdichte 70,4 Einw. / km²
BIP ca. 260 US $/ Einw.
Währung Kyat (Tschat)

Yangon (ehem. Rangun) ist die südlichste Stadt, die derzeit aufgrund des im Frühjahr 2008 wütenden Tropensturms Nargis von TouristInnen besucht werden kann. In der 5 Millionenstadt zeugen nur mehr wenige Sturmschäden wie beschädigte Turmspitzen von der verheerenden Katastrophe, die rund 85.000 Menschen das Leben kostete und mehr als 1 Million BurmesInnen obdachlos machte.
Bedingt durch unseren gewählten Reisetermin während des Monsuns
konnten wir das Wahrzeichen des Landes, die vergoldete, etwa 100 m hohe Shwedagon Pagode mit ihren unzähligen Diamanten und Edelsteinen, leider nur im Regen- bzw. Wolkenkleid erleben. Aber auch die unzähligen barfüßigen Gläubigen, ausgestattet mit Regenschirmen und Opfergaben, boten nicht alltägliche Fotomotive. Unmittelbar nach der Besichtigung der wichtigsten Bauwerke und Sehenswürdigkeiten der größten Stadt des Landes starteten wir gemeinsam mit unserer burmesischen Reiseführerin Nang eine erlebnisreiche Reise ins Landesinnere.


Abschiedszeremonie in Vormoos
Tschüss, Mama!

über den Wolken ...

wir genießen den Service an Bord der Thai Airways

Stopover in Bangkok - nach 5 Stunden
Aufenthalt geht's endlich weiter

endlich ein Internet-Cafe - aufgrund der Zensur sind die
Internetmöglichkeiten sehr begrenzt

nächtlicher Spaziergang durch
die ehemalige Hauptstadt Yangon

die goldenen Löwen bewachen den Osteingang
der Shwedagon-Pagode

Tagebuch schreiben trotz
sichtlicher Müdigkeit

Blick vom Hotelzimmer auf die
leider verregnete Millionenstadt

Besuch beim liegenden Buddha in
der Kyaukhtatkyi Pagode

mit 70 m Länge ist er einer der größten
liegenden Buddhas der Welt

Yangons letzte Sturmschäden
vom verheerenden Zyklon Nagis

eine Aufnahme im Nationalmuseum mit Seltenheitswert:
die Fotogebühr beträgt normalerweise $ 100,00!

Eintrag von Vormoos Online ins Gästebuch

Besuch der Shwedagon Pagode: Barfußgehen
ist rund um die komplette Anlage Pflicht

ein flotter Feger kehrt
den spiegelglatten Marmor

60 Tonnen Gold - die größte und
vermutlich wertvollste Pagode der Welt

die kostbare Diamentenknospe mit rund
4350 Diamanten und unzähligen Edelsteinen

ein dreimaliger Glockenschlag zu
Ehren Buddhas

unzählige Buddhas begleiten
uns auf dem Weg durch Myanmar

eine Novizin zeigt ihrer Freundin das goldene Reich


morgendlicher Novizinnenausflug zur Shwedagon-Pagode


unvorstellbar reich und trotzdem unsagbar arm

Stadtrundfahrt durch die Gassen Yangons

Audienz bei Konfuzius?

Zeit für eine Kaffeepause im Hotel Summit Parkview

money, money, money -
für einige US $ erhalten wir einen
Rucksack voller Kyat


Nach unserem Kurzaufenthalt in Yangon und ersten Einblicken ins "arme reiche Burma" setzten wir unsere Reise im trockensten, heißesten und ärmsten Teil des Landes fort. Die Tage in Bagan standen ganz im Zeichen von Pagoden, Stupas, Tempeln und Buddhas, die alle auf unseren Besuch warteten. Mehr als 5000 Ruinen können hier verteilt auf einer Fläche von 36 km² besichtigt werden. Trotz unserer Begeisterung für die asiatische Kultur haben wir unsere Pagodenbesichtigungstour nach der Nummer 5 weitgehend eingestellt *gg* und uns vielmehr auf den Kontakt mit den Einheimischen konzentriert.

Obwohl die kleine Stadt in Zentralmyanmar zu den größten archäologischen Stätten Asiens zählt und als wahrer Touristenmagnet gilt, kämpfen die BewohnerInnen von Bagan momentan täglich ums Überleben. Aufgrund der klimatischen Gegebenheiten ist die Region unfruchtbar und daher vom Tourismus abhängig. Der (aufgrund von Falschmeldungen) ausbleibende Tourismus stürzt folglich viele in eine regelrechte Existenzkrise. Trotz ihrer Armut zeichnen sich die Menschen durch eine Gastfreundlichkeit, Herzlichkeit und Offenheit gegenüber Fremden aus, die in unseren Breiten meist vergeblich ihresgleichen sucht. Viele von ihnen haben meist wirklich gar nichts - doch im Herzen sind sie deutlich reicher als viele von uns.


Weiterflug mit Yangon Airways nach Bagan


Papa genießt die Reise sichtlich


vom Monsun überflutete Felder


die erste Pagode von insgesamt 5000
die in Bagan auf unseren Besuch wartet ;-))

Sandra, Pepi und Reiseführerin Nang
vor der Spitze der Pagode

eindrucksvolle Stimmung über dem Pagodenfeld von Bagan

die vergoldete Spitze einer Stupa

wie der "brennende Dornbusch"
in der Bibel

traumhafter Sonnenuntergang über Bagan

gschaftig -
wer hat wohl das beste Foto?

ein leckeres Abendessen in unserem Hotel
- leider sind wir die einzigen Gäste


eine Baustelle wie vor 50 Jahren: der Mörtel wird händisch
gemischt und dann auf dem Kopf getragen


Waschtag am Ayarwadi-Fluss


die Hauptstraße in der Stadt Nyang U


selbstgemachter Palmzucker als beliebteste
burmesiche Schleckerei


winzige Details unterscheiden Sandra von
echten Burmesinnen ;-))


auf der einfachen Waage werden die Geschäfte abgewickelt
(gebräuchlichste Gewichte = alte Batterien)


Zwischendurch eine kurze Rauchpause

frische Köstlichkeiten aus der Garküche

Blick auf den Markt in New-Bagan

Männer aufgepasst: Kindschaukeln
formt den perfekten Körper *gg*

eines unserer Lieblingsmotive:
Marlboro-Oma

die Salzburger Schranne in Bagan:
alles frisch und garantiert bio

der Einzylinder-Diesel macht (wenn er läuft)
Geräusche wie ein 15er

auch die Kleinen sind überall dabei

Sandras Rock ist zu kurz -
ein Longhi schafft Abhilfe

die 60 m hohe, vergoldete Shwezigon Pagode
bei der Rundumerneuerung

die beiden Natfiguren (Vater und Sohn)
beschützen das Heiligtum

unzählige Stupas und Tempeln zieren das
unbekannte Land in Südostasien

der Gubyaukgyi Tempel beeindruckt mit seiner bekannten und schönen Wandmalerei

Nang informiert uns über die Geschichte und
Sehenswürdigkeiten ihres Landes

die Straßenverkäuferinnen wittern ein
Geschäft: ob Sandra standhaft bleibt???

die Region von Bagan lebt
ausschließlich vom Tourismus

harte Verhandlungen beim Kauf ortstypischer Sandbilder

Besuch einer Lackwarenfabrik in New Bagan


hier entstehen wertvolle Kunstwerke


Fotografieren schafft Freunde und macht Freude


der Ananda Tempel als einer der
meist verehrten Tempel des Landes

Papa prüft seine Ähnlichkeit mit Buddha

fotografische Spielerei

ein kleines Stofftier als Geschenk
aus Österreich

Papa auf Wanderschaft:
"Der Weg ist das Ziel" (Konfuzius)

typische Trinkwasserstellen zur Selbstbedienung


der überfüllte Pilgerbus stiehlt dem Dhammayangyi
Tempel die Show


eine seltene Konstellation: 2 gleiche,
nebeneinander sitzende Buddhafiguren


steile Stufen führen auf die Spitze der Shwesandaw Pagode


von hier oben hat man einen wunderschönen Überblick...


... und kann den Sonnenuntergang in vollen Zügen genießen


die Pagode bietet den idealen
Schauplatz für malerische Sonnenuntergänge

die kleine und quirlige Etay versteht's,
Edith um den Finger zu wickeln

die 7jährige in der landestypischen
Schuluniform

unbeschreibliche Stimmung mit Blick
auf unzählige Pagoden

gemeinsames Erinnerungsfoto

ein Tag voller unvergesslicher
Eindrücke neigt sich dem Ende

farbenprächtiges Naturschauspiel

für heute haben wir genug Fotos

Das waren unsere ersten Eindrücke vom fernen Myanmar. Wie unsere Reise weiterging und welche unvorhersehbaren Ereignisse wir erleben durften, erfährt ihr in unserem nächsten Bericht.
Seid gespannt und schaut wieder vorbei - wir freuen uns auf Euren Besuch!

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