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"Expedition" in den fernen Osten: Vietnam
Teil III
August 2006

"Hue gehört zu jener Sorte von Stätten, denen man entweder desillusioniert den Rücken kehrt oder die einen noch auf lange Zeit hinaus verzaubert" (Reise Know-How Vietnam 2004, S. 382). Nach einem erlebnisreichen Abend mit zahlreichen interessanten Bekanntschaften (u.a. mit dem Sprachengenie Long und unserer Meisterschneiderin) in Hue setzten wir unsere Rundreise Richtung Süden fort. Bevor wir der zauberhaften Provinzhauptstadt aber endgültig den Rücken kehrten, besuchten wir zuvor zwei der insgesamt dreizehn Kaisergräber, die Vietnam zu bieten hat: Tu Duc und Khai Dinh. Die Gräber ähneln sehr stark den chinesischen Ming-Gräbern und liegen idyllisch inmitten von Hügeln und Reisfeldern. Tu Duc (1847 - 1883), der vierte Kaiser der Nguyen, galt als extrem kleinwüchsig und hatte eine Schwäche für das weibliche Geschlecht. Trotz seiner 104 (!) Gemahlinnen und unzähligen Konkubinen blieb der Kaiser jedoch kinderlos. Die Grabanlage von Tu Duc umfaßt mehr als 50 Gebäude und wurde zu Lebzeiten des Kaisers von ihm persönlich geplant und entworfen.

Im Anschluss an die Besichtigung der weitläufigen Areale und nach einem kleinen Energienachschub (Red Bull á la Vietnam) ging unsere Reise auf der Nationalstraße
Nr. 1 großteils der Küste entlang Richtung Danang. Während der Fahrt galt es den Deo Hai Van-Pass (Wolkenpass) mit 496 Metern zu überwinden. Die natürliche Grenze zwischen Vietnam und Champa stellt gleichzeitig die Wetterscheide zwischen dem tropischen Süden und den subtropischen Nordens des Landes dar. Dem Namen entsprechend ist der Pass meistens in Wolken gehüllt und war vor allem auch im Vietnamkrieg ein heiß umkämpfter Ort. Hier in der Nähe verläuft übrigens auch der bekannte „Ho Chi Minh Pfad“, der berüchtigte Weg, auf dem der Nachschub für den Vietkong gesichert wurde.

In Da Nang (der größten Stadt Zentralvietnams) angelangt, besuchten wir das Cham-Museum, in dem wir Einblick in die Geschichte der Champa erlangten. Für uns als kleine "Museums-Muffel" reichte ein Rundgang im Schnellverfahren jedoch vollkommen aus, um die Hochkultur Südostasiens in ihren Grundzügen kennenzulernen. Auf dem Weg zu unserem heutigen Etappenziel Hoi An legten wir einen kurzen Zwischenstopp im Dörfchen Non Nuoc ein, dem Zentrum der Marmorbearbeitung. Fünf Marmorberge ragen hier - nicht weit von Da Nang entfernt - aus der Ebene. Die imposanten und bis zu 100 Meter hohen bewaldeten Felskegel sind nach den fünf vietnamesischen Elementen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser benannt. Die Besichtigung eines Steinmetzbetriebs zauberte vor allem bei Papa ein gewisses Funkeln in seine Augen: Statuen, Springbrunnen, Figuren und vieles mehr gab es vergleichsweise billig zu erwerben. Zum Glück waren diese "Souveniers" aber für unser Reisegepäck doch ein wenig zu schwer... ;-))


das Teehaus des Kaisers Tu Duc
bei den Kaisergräbern in Hue


wen himmelt Edith hier wohl an?
(sie weiß es leider selbst nicht mehr!)

Thai erklärt uns die Grabanlage
bis ins kleinste Detail

ob dieser Vietnamese (rechts) unserem Gespräch folgen kann? - zumindest wirkt er sehr interessiert!

Sandra vor dem Wächterelefanten

Eingang zum Stelen-Pavillon mit dem
20 t schweren Schriftzeichenblock

Red Bull all over the world -
auch in Vietnam bestens bekannt


unsere Reisegruppe mit Thai vor der Grabstätte der Kaiserin


die nächsten Ruinen werden freigelegt


eine sichtlich stolze und fesche Vietnamesin


keine färbigen Gamsbärte oder Staubwedel, sondern zum Trocknen
aufgestellte Räucherstäbchen (die Farbe verrät den Geschmack)


hier entsteht der traditionelle Reishut

auch die Kleine hilft beim "Wuzeln" fleißig mit

die Geisterarmee vor dem Lang Khai Dinh Grabmal


so entstehen Meisterfotos
(ein bißchen Eigenlob schadet nicht, oder?)


Aufgang zum Kaisergrab


ein zusätzlicher Mandarin???

die vergoldete Bronzestatue des Kaisers Khai Dinh (1916 - 1925)

Blick vom Wolkenpass auf den Strand von Lang Co

ein Familienfoto auf der Passhöhe (496 m)


ob in diesem Netz unser Mittagessen schwimmt?


Kultur in Da Nang: das Cham Museum

ich Tarzan ...

... du blau! *gg*


Thai und Papa: immer für ein Späßchen
(und Schnäpschen ;-)) zu haben


Marmorschleiferinnen bei der Arbeit

hier entsteht ein Bett aus Palmblättern -
schaut ja nicht wahnsinnig gemütlich aus, oder?

Sandra in der farbenfrohen Lampionswerkstätte


in derartigen Schneidereien entstehen Maßkleidungen
innerhalb weniger Stunden


sozialer Wohnbau in Da Nang -
blaue Wohnungen für Kriegswitwen


sexy! -
Papa im neuen Badelook! *gg*

unser "Pacific View" in Hoi An


eine neue Bekanntschaft: David aus Los Angeles
wurde in Hoi An geboren


Souveniers zu kaufen kann unglaublich lustig sein...


"Happy Buddha" - alle wollen Papas Bauch streicheln! :-))


Streicheleinheiten! Papas Bauch wird den ganzen Abend verwöhnt!


In Hoi An angekommen, durften wir für zwei Tage den lieblichen Charme der malerischen und UNESCO-geschützten Stadt genießen. Die Küstenstadt am südchinesischen Meer bezaubert vor allem durch ihre schmalen Straßen mit den schönen Handels- und Wohnhäusern.
Ein Städtchen, wie wir es lieben. Wieder erlebten wir die sprichwörtliche vietnamesische Freundlichkeit und Offenheit und genossen jede Minute und jedes Pläuschchen mit den Einheimischen.
Übrigens: Durch die starken Kämpfe der Amis mit dem Vietkong war Hoi An 1975 eine „tote Stadt“. Die Flüchtlinge kehrten nur ganz langsam hierher zurück. Heute ist Hoi An Zentrum der Weberei und der Textilmode und gilt als eines der begehrtesten Touristenziele des Landes.

Am nächsten Tag zeigte uns Thai (unser Reiseleiter) die Highlights von Hoi An, die wir großteils bereits am Vorabend eigenständig erkundeten. Erholsam und beeindruckend zugleich erlebten die anschließende Bootsfahrt auf dem Fluss Thu Bon, bei der wir den Fischerfamilien bei ihrem täglichen "Broterwerb" ein bißchen auf die Finger schauen konnten. Da uns der heutige Nachmittag zur freien Verfügung stand, hüpften wir für eine kleine Erfrischung kurz in den Pool, um dann wieder unsere ausgedehnten „Shoppingtouren“ fortsetzen zu können. Erst spät in der Nacht und schwer beladen landeten wir wieder in unserem Hotel und fielen erschöpft in unsere Betten...


ein malerischer Sonnenaufgang verzaubert die Stadt

schlemmen, was das Herz begehrt


ein Blick auf die Villengegend von Hoi An


Foto for Money - einen Dollar, bitte!

das Eingangstor der Chua Ba-Pagode


Farbenpracht im Tempelvorhof


Wunschzettel an die Götter und Räucherstäbchen prägen die Versammlungshalle

der blühende "Baum"


die japanische Holzbrücke (18 m lang) aus dem Jahre 1593


Jung und Alt bestaunen die "weißen" TouristInnen


Pflichtbesuch im Tan Ky,
dem ältesten Haus der Stadt

die Kücheneinrichtung im 8-Generationen-Haus:
schlicht, aber zweckmäßig

trotz 89 Jahren eine Geschäftsfrau
mit Leib und Seele


wer außer Sandra erkennt hier noch eine gewisse Ähnlichkeit
des Fischers mit George Clooney???


buntes Treiben im Hafen von Hoi An

Bootsfahrt ins Blaue?

gemütliche Bootsfahrt auf dem Thu-Bon-Fluss

Sandra hat das Steuer fest in der Hand....

... oh, oh, ob das auch gutgeht??


Sandra ist für die Schifffahrt geeignet und
hat das "Schiffführerinnenpatent" mit Auszeichnung erworben ;-))


Netzauswurf zum "Broterwerb" - oder doch eher als Touristenshow?

Blick auf das Holzschnitzerdorf Cam Nam am südlichen Flussufer


Platz zum Arbeiten ist überall - selbst auf kleinstem Raum


was hast gsagt?

Edith übt das Tragen - hoffentlich geht das zu Hause auch so gut *gg*


Siesta!


die Salzburger "Schranne" in Vietnam!?!?

Leben im Reis


Seidenschals als Sonnenschutz für Ediths empfindliche Haut


frische Meeresfrüchte zum Abendessen
Alfons, Sandra u. Edith mit den Boys vom Restaurant

anstelle von Schnaps gabs versehentlich nur Wasser -
Papa übernimmt deshalb die Aufsicht beim Einschenken ;-))


Schnaps im Viertelglas???


5.00 Uhr: noch immer müde???

gschickt für den Weiterflug nach Saigon?


Heute gibts eine kleine Hausübung für Euch:

Warum haben die Vietnamesinnen und Vietnamesen "Schlitzaugen"?

Habt ihr eine Idee? Mailt uns Eure Vorschläge - wir freuen uns darauf!

(Die richtige Lösung verraten wir Euch demnächst auf www.vormoos.at)

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